Wutbürger vollends verwirrt

Zu recht empört ist die Deutsche Bahn AG. Man unterstellt ihr, Kosten schönzurechnen, Zahlen womöglich gar zu manipulieren, bloß um auf Biegen und Brechen eine Rechtfertigung zu konstruieren für den Bau von ?Stuttgart 21?.

Mit derartigen Verleumdungen offenbaren die verantwortungslosen Wutbürger, wie sie von allen guten Geistern verlassen sind und richten sich selbst.

Nur unheilbare Wirrköpfe können auf die Idee kommen, Großprojekte wie jenes in Stuttgart würden am Ende sehr, sehr viel teurer werden, als es Politiker und an solchen Vorhaben gut verdienende Planer und Baufirmen am Anfang erzählt haben. Man betrachte doch nur, wie sich dies bei dem schönen Fernbahntunnel und noch schöneren neuen Hauptbahnhof in Berlin verhielt oder wie es sich noch immer verhält bei der Elbphilharmonie zu Hamburg. Und auch der Leipziger Citytunnel, der nicht weniger als eine neue Haltestelle bietet, an der nicht schon zuvor Fern-, Regional-, S- oder Straßenbahnzüge gefahren sind, hat sich ? samt flankierender Maßnahmen ? nur unwesentlich verteuert: von 2002 vorgesehenen 571 Millionen Euro auf gerade einmal 960 Millionen Euro. Nach momentanem Stand.

Warum sollte das in Stuttgart anders sein?

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