Bei anonymen Schreiben nie die Angabe des Absenders vergessen!

Zum grundlegenden Handwerkszeug eines jeden Journalisten gehört es, seine Quellen zu schützen. So hält es natürlich auch das Berliner Boulevardblatt BZ, wenn es einen in der hauptstädtischen U-Bahn tätigen Fahrkartenkontrolleur aus dem Nähkästchen plaudern läßt. Über ?Maik S. (27) aus Hellersdorf? erfahren wir daher nur, daß der ?1,95-Meter-Hüne? früher in der Gastronomie arbeitete, dereinst mehrfach selbst beim Schwarzfahren erwischt wurde, er seiner jetzigen Profession seit fünf Jahren nachgeht, dafür 8,25 Euro in der Stunde erhält und er ?anonym bleiben will?.

Zweifelsohne wird dank des perfekten Informantenschutzes der BZ nie jemand herausbekommen, wer hier ?trotz Maulkorb vom Arbeitgeber? Interna verraten hat.

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