Wunder des Alltags (17)

Die Chance steht ?fifty-fifty?, wie der Volksmund sagt: Nämlich daß man beim Einsetzen eines Schildes oder Transparentes, welches nur das S-Bahn-Logo zeigt, dieses auf den Kopf stellt. Weil man damit überfordert ist, zu begreifen, daß ein Symbol, welches mittlerweile deutlich älter ist als die meisten Menschen, die heute leben, einen ?Fuß? und einen ?Kopf? hat. Weil man damit überfordert ist, zu sehen, daß bei diesem S der untere Bogen länger, breiter ist als der obere, also ?schwerer? wirkt und damit wie ein gutes Fundament für die etwas schmalere obere Hälfte des Buchstabens.

Doch wie gesagt: Obwohl die Chancen, das S falsch herum einzusetzen, ?fifty-fifty? stehen ? gefühlt ist dies bei deutlich mehr als der Hälfte aller Schilder und Transparente geschehen.

Weshalb dahinter eigentlich nur böse Absicht stecken kann. Denn gäbe es andernfalls nicht nur eine Erklärung: Dummheit?

Kopfstand-S oder Schlange?

Oder sollten brave Handwerker dies für die abstrakte Darstellung einer Schlange gehalten haben? (Gesehen am S-Bahnhof Yorckstraße [Großgörschenstraße].)

1 Kommentar zu „Wunder des Alltags (17)“

  1. Burke says:

    Krass, mit welcher Arroganz du deine eigene mentale Starrheit vorführst. Nicht nur übersiehst du den Fakt, dass der Unterschied für die allermeisten Menschen weder auf die Schnelle erkennbar noch irgendwie relevant wäre. Du unterstellt den Leuten auch noch Dinge, die für dich scheinbar eher gelten als für die. Was für eine anstrengende Attitüde…

    Komm”” mal ””runter, Opa!

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